Freitag, 4. Oktober 2013

Energieautarke Kläranlage

Heute war ein Bericht in der Tageszeitung DIE RHEINPFALZ über eine energieautarke Kläranlage bei Pirmasens. Es ist eigentlich naheliegend, den durch die Fäulnisgase entstehenden Strom dazu zu nutzen, die Kläranlage zu betreiben. Genau das wird bei dieser Kläranlage gemacht und sie produziert, wenn ich mich richtig erinnere, sogar etwas mehr Strom als sie selbst für den Betrieb der Kläranlage verbraucht. Biogasanlagen an sich betrachte ich eher kritisch, soweit sie mit Pflanzen gefüttert werden, deren Ackerfläche dann für den Anbau von Lebensmitteln fehlt. Wenn allerdings die Gase aus Abfall entstehen, besteht dieses ethische Problem nicht. Biogas ist eine der wenigen regelbaren erneuerbaren Energien. Wind und Sonne fallen zwar in gewisser Weise vorhersehbar, aber eben nicht kurzfristig planbar an. Deshalb müsste im Rahmen einer Neugestaltung des erneuerbaer Energiengesetzes (eine solche ist wohl - unabhängig von der zukünftigen Koalition - zu erwarten), dieser Vorteil der Biogasanlagen genutzt werden. Ich meine, dass sie als Spitzenlastkraftwerke eingesetzt werden sollten (ähnlich Erdgaskraftwerken) statt in der Grundlast zu brummen.

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