Donnerstag, 30. Juni 2011

Nistkästen selbst bauen

Wer es ein bisschen größer möchte, der kann auch Nistkästen bauen. Bauanleitungen gibt es für verschiedene Vögel beim Naturschutzbund Deutschland.
Wobei ich mir allerdings die Frage stelle, ob in unserem kleinen Garten, die Vogelfamilie im Nistkasten nicht auf einmal die Wildbienen, die gerade aus ihrem Bildbienen-Hotel schlüpfen wieder auffressen. So könnte die eine Schutzmaßnahme der anderen schaden.

Dienstag, 28. Juni 2011

Wildbienen helfen

Bienen sind - obwohl kaum beachtet - die villeicht nützlichsten Tiere für die Ernährung überhaupt. Es gibt sie nicht nur in den großen Schwärmen sondern auch als Wildbienen, die keine Völker bilden und auch ganz friedlich sind. Die Bienen leisten eine enorme Arbeit beim Bestäuben der Pflanzen. Viele Wildbienen-Arten sind bereits ausgestorben. Jeder kann den Wildbienen helfen. Man braucht dazu sogar noch nicht einmal einen Garten. Ein Balkon kann schon ausreichen. Mit wenige Aufwand und Spaß, Kinder helfen dabei gerne mit, kann man ein Insektenhotel bauen. Bauanleitungen gibt es viele im Internet. Hier nur ein Beispiel.

Sonntag, 26. Juni 2011

Nachdenken über Kunststoffrecycling

95 % des Erdöls, das gefördert wird, wird gleich ohnehin verbrannt. Das war zumindest die Aussage, die schon vor einigen Monaten einmal ein Experte bei "scobel" auf 3sat getan hat. Ich frage mich nun, ob der Aufwand, den wir für das Kunststoffrecycling betreiben wirklich in einem vernünftigen Verhältnis zu dem daraus sich ergebenden Erträgen in Form von Parkbänken und Mülltonnen steht oder ob man den Plastikmüll nicht "einfach" auch verbrennt, wie 95 % des Erdöls sowieso.

Daneben müssen wir auch bedenken, welchen Aufwand wir betreiben, damit Energiepflanzen, die wir verbrennen, angepflanzt werden und die dann in Konkurrenz zu den Lebensmitteln stehen.

Wäre es nicht vielleicht sinnvolle, der Plastikmüll, der ja besonders energiehaltig ist, zu verbrennen und die Ackerflächen für Lebensmittel zu belassen. Viele wird es überraschen, dass ich hier an dem Sinn des Plastikrecyclings zweifele. Ich habe mir da auch noch keine abschließende Meinung gebildet, will das aber einmal als Denkanstoß verstanden wissen.

Montag, 20. Juni 2011

Stromspeicherung in Form von Gas

Es gibt - und das ist an sich schon erfreulich - auch jetzt schon Zeiten, in denen mehr Strom aus erneuerbaren Energien produziert wird, als verbraucht werden kann. Leider aber auch Zeiten, in denen nicht genug da ist. Deshalb wird die Möglichkeit der Speicherung als eine Schlüsseltechnologie betrachtet. Da ist man in Deutschland schon ziemlich weit und zwar nicht in Form von Batterien sonder durch Umwandlung des Stroms in synthetisches Erdgas. Auch wenn das nur einen Wirkungsgrad von 50 % hat, lassen sich damit einige Probleme lösen. So gibt es bereits umfangreiche Erdgasspeicher und ein Erdgasnetz quer durch die Republik.
Auch die Industrie hat die Chancen, die in diesem Bereich liegen, erkannt. Audi baut die erste Großanlage zur Herstellung von synthetischem Erdgas.

Samstag, 18. Juni 2011

Mehr als 50 % erneuerbare Energie

Vor einigen Tagen stand in der RHEINPFALZ ein Artikel über Konzepte usw. der neuen rot-grünen Landesregierung in Rheinland-Pfalz. Dabei war auch ein Schaubild über die Menge der eingespeisten erneuerbaren Energie nach verschiedenen Regionen. Spitzenreiter war dabei die Eifel (logisch wegen des Windstroms).
Interessanter war aber eine kleine Erläuterung am Rande des Schaubildes. Da war nämlich niedergeschrieben, wieviel Strom im Schnitt ein Mensch in Rheinland-Pfalz verbraucht (1.800kwh) und wieviel im Land aus regenerativen Energien erzeugt wird. Das sind etwas mehr als 900 kwh je Kopf. Ich finde das ein tolles Ergebnis. Anders ausgedrückt. Die halbe Wegstrecke ist schon zurückgelegt.

Freitag, 17. Juni 2011

Klärschlamm zu Kohle

Gestern stand in der Tageszeitung die RHEINPFALZ, dass nun in Kaiserslautern in der Kläranlage eine (oder die?) erste größere Anlage der Firma Terra-Nova steht, mit der aus Klärschlamm mit Hilfe von Druck und anderen geheimen Verfahren ;) innerhalb von 4 Stunden Biokohle entstehen soll, errichtet ist. Die Verfahren sind wohl schon länger bekannt, werden aber nun einmal in größerem Stil eingesetzt. Es werden dabei gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Der Klärschlamm wird entsorgt und es entsteht ein Brennstoff bei dessen Verbrennung dann nur soviel Co2 freigesetzt wird, wie ursprünglich bei der Entstehung des Klärschlamms der Atmosphäre entzogen wurde.

Donnerstag, 16. Juni 2011

Eine Tonne Co2 durch das Künstler für den Wald Team

Zusammen macht es mehr Spaß.
Bei I-Plant-A-Tree habe ich schon länger ein "Künstler für den Wald" Team gegründet. Wir sind in der Teamrangliste immerhin auf Platz 10 und haben nun vor wenigen Tagen die 1 to überschritten, die durch unsere gepflanzten Bäume gebunden wurde.
Das hört sich erst einmal nicht viel an, aber das läuft immer weiter, weil die Bäume weiterwachsen, selbst wenn wir nicht mehr weitere dazupflanzen sollten. Ich werde natürlich weiterpflanzen.

Mittwoch, 15. Juni 2011

Gut, wenn man voraus denkt

Was im Moment bei der Diskussion über den Atomausstieg etwas zu kurz kommt,
Uran ist auch ein endlicher Energieträger und schon gar kein heimischer, wie so gerne von den Atomriesen glauben gemacht wird.
Also auch ohne den politischen Atomausstieg, fängt etwa 2030 die große Klopperei (beschönigend für Kriege) um die Uranvorkommmen an. Bestenfalls reicht das Uran noch für 70 Jahre.
Wer denn - etwa wie Frankreich - massiv auf Atomkraft gesetzt hat, der wird also, auch ohne Atomkatastrophen, riesige Probleme bekommen.

Dienstag, 14. Juni 2011

Heute ist Weltblutspendertag

Der 14. Juni ist Weltblutspendetag.
Der Bedarf an Blut, das nicht durch künstlich gewonnene Substanzen ersetzt werden kann, ist groß. Durch die EHEC Infektion in diesen Wochen sogar besonders groß. Blutspenden ist für viele Menschen sogar gesund, wenn auch sicher nicht so oft, wie in vergangenen Jahrhunderten die Ärzte den Aderlass durchgeführt haben.

Montag, 13. Juni 2011

Platz 2 der Spenderliste

Mit meinen 6 Mangrovenbäumchen in Indien bin ich schon beim Waldkaufhaus auf Platz 2 der Spenderliste gelandet.
Allerdings muss man sich da auch extra für die Veröffentlichung in der Spenderliste noch einmal eintragen bzw. melden. Es kann also sein, dass andere viel fleißiger waren, nur eben nicht auf der Liste stehen.

Sonntag, 12. Juni 2011

2011 ist das Jahr des Waldes

Hat eine Zeit gedauert, bis ich das gemerkt habe. Aber zur Jahresmitte dann doch. Es gibt auch eine eigene Webseite Waldkulturerbe.
Es gibt auch einen Werbespot_

Samstag, 11. Juni 2011

Mangroven-Bäume gespendet

Ich habe nun die Ennahmen bis zum 361ten Euro für Mangrovenbäume in Indien zur Aufforstung nach dem Tsunami gespendet. Man kann bei I-Plant-A-Tree ja auch nicht von denen direkt gepflanzte Bäume "melden". Das habe ich nun gemacht, damit mein Co2 Zähler und Widget auf dieser Seite auch weiterläuft.

Freitag, 10. Juni 2011

Clevere Türklingel

Es gibt Sachen, die sind einfach genial und dann ärgert man sich ein bisschen, dass man nicht selbst vorher darauf gekommen ist.
Ein 13 jähriger Junge aus England hat eine Türklingel erfunden, die - für den Klingelnden unsichtbar - das Klingeln auf ein Mobiltelefon umleitet. Der Angerufene kann sich ganz normal melden und dann entscheiden, ob er "zugibt" nicht zu Hause zu sein oder was auch immer.

Donnerstag, 9. Juni 2011

An apple a day

Über die gesundheitsfördernde Wirkung von getrockneten Apfelringen habe ich hier schon berichtet. Jetzt haben Wissenschaftler herausgefunden, dass das leckere "Apfelkraftwerk" noch viel mehr kann. Die Schale enthält eine Substanz, die Gene "einschaltet", die den Muskelaufbau fördern. Alte Sprichwörter haben also (wieder einmal) einen gewissen Wahrheitsgehalt, denn es heißt ja:

"An apple a day keeps the doctor away!"

Mittwoch, 8. Juni 2011

Photovoltaik wird immer billiger!

Vor 10 Jahren hatten wir unsere erste Photovoltaik-Anlage auf dem Dach. Das waren 1,44 kwp und sie kostete ziemlich genau 10.000 Euro.
Vor etwa 5 Jahren kam die zweite Anlage dazu, denn es war noch ordentlich Platz da. Wieder kostete das 10.000 Euro und gab 2,16 kwp. Jetzt haben wir also zusammen, 3.6 kwp und das ist eine Menge, die in etwa unseren Jahresstromverbrauch produziert (leider etwas weniger - aber so ungefähr).
Diese Woche haben Freunde von uns sich eine 6 kwp Anlage auf das Dach setzen lassen und dafür gerade einmal 15.000 Euro bezahlt.
Das sind nun nur noch 2.500 Euro je kwp - während unsere erste Anlage noch bei fast 7.000 Euro je kwp lag.
Der Preisverfall wird so weitergehen und in absehbarer Zeit, so heute in einem Interview im Deutschlandfunk, wird die Photovoltaik mit den Preisen von Offshore Windanlagen mithalten können. Das Interview wurde anlässlich der heutigen Eröffnung der Intersolar Messe in München geführt.

Wenn ein 4 Personenhaushalt etwa 3.500 kwh im Jahr verbraucht, reicht in den meisten Gegenden in Deutschland dafür eine Anlage mit 4-5 kwp aus. Das bedeutet, dass eine einmalige Investition von 10.000 - 12.000 Euro (nach den heutigen Preisen) dazu führt, dass die Familie ihren Strom über das Jahr gerechnet selbst herstellt. Das ist doch wirklich eine tolle Nachricht.
Bedenken wir einmal wie oft es vorkommt, dass Menschen sich ein Auto für 35.000 Euro kaufen, wg. PS, Leichtmetallfelgen, tiefergelegt usw., wo ein Auto für 20.000 Euro sie genauso gut von A nach B bringen könnte. Einmal das billigere Auto gekauft, Solaranlage aufs Dach und der Strom, den man verbraucht, wird selbst produziert.
Ist das nicht toll?

Dienstag, 7. Juni 2011

Dieses Mal Bäume im Ausland spenden?

Ich überlege gerade, ob ich einmal - statt in Deutschland - im Ausland, konkret: in Indien, Bäume pflanzen lasse. Über das Waldkaufhaus kann man die Mangroven Aufforstung in Indien unterstützen. Vielleicht geben die regelmäßigen Mitleser hier einmal ihre Meinung kund, ob ich damit die Einnahmen etwas streue oder bei den I-Plant-a-Tree Pflanzungen bleiben soll.

Montag, 6. Juni 2011

Shop mit ökologischen usw. Produkten

Avocado-Store ist ein Onlineshop, bei dem die Produkte nach ökologischen und sozialen Kritierien ausgesucht werden (sollen). Die Palette reicht von Mode über Büroartikel, bis zu Möbeln. Allerdings sind - nach meiner unmaßgeblichen Meinung - die Sachen ziemlich teuer.
Es ist zwar klar, dass Produkte aus Kinderarbeit unter Missachtung jeglicher Umwelt- und Sozialstandards billiger auf den Markt zu bringen sind, als ökologisch und sozial korrekte Produkte. Aber im Avocado-Store wird der Bogen dann eventuell etwas überspannt. Aber es kann sich ja jeder selbst ein Bild machen und entscheiden. Vielleicht geben manche der Sachen (etwa ein Hocker aus zusammengeklebten und auf diese Weise recycleten Zeitschriften) auch Anregungen zum Selbstmachen.

Sonntag, 5. Juni 2011

Liebe hält gesund

Das ist eigentlich keine wirkliche Neuigkeit, aber doch eine positive Nachricht, wenn es von wissenschaftlicher Seite noch einmal bestätigt wird.http://www.blogger.com/img/blank.gif

Donnerstag, 2. Juni 2011

Good-News bei news.de verlinkt

Durch den Besuchertracker habe ich gesehen, dass auch schon Besucher über eine Seite News.de gekommen sind. Man muss ein bisschen suchen, aber bei Vermischtes steht bei den "Guten Nachrichten" ein Link auf diese Blog hier.
Ich kannte News.de vorher nicht und habe ich keinen Kontakt mit den Betreibern. Keine gute Nachricht für die Menschheit insgesamt, aber für mich schon.

Mittwoch, 1. Juni 2011

Minus rund 9 Prozent

Ich habe hier schon über die heilsame Wirkung von getrockneten Apfelringen geschrieben, die in einer wissenschaftlichen Studie zu einer Verbesserung der Blutfettwerte geführt haben und dazu noch zu einer Gewichtsabnahme.
Der - natürlich nicht repräsentative - Eigenversuch hat die positive Wirkung der Apfelringe bestätigt.
Gestern bekam ich vom Doktor die Blutfettwerte und das Gesamtcholesterin ist gegenüber der Messung vor rund einem halben Jahr um rund 9 Prozent besser geworden. Ich bin damit zwar noch nicht ganz auf dem, vielleicht auch etwas willkürlich festgesetzten Grenzwert von 200, aber doch ziemlich nahe.
Es kann natürlich auch an anderen Faktoren liegen, aber der Versuch lohnt sich meines Erachtens.
Ich habe außerdem deutlich weniger gegessen als die Menge in der Studie (dort waren es wohl 50 Gramm am Tag). Ich war vielleicht bei einer Handvoll, so dass eine Tüte, die meist rund hundert Gramm hat, eine Woche gereicht hat.