Mittwoch, 4. Mai 2011

Die 4te Revolution auf arte

Gestern lief auf arte um 20:15 Uhr eine Doku über die Energiewende unter dem Titel "Die 4.te Revolution".
Mir hat die Doku nicht so gut gefallen. Es waren mir zu viele stimmungsvolle Bilder und zu wenig Information bzw. für die Zeit, die man gucken musste, kam dann zu wenig Information rüber. Einiges Neues habe ich aber dennoch gelernt.
Was ich als experimtell angesehen habe, nämlich die Speicherung von Solarwärme in Form von verflüssigtem Salz, damit die Solarthermiekraftwerke auch nachts oder bei Bewölkung laufen können, wird längst eingesetzt und funktioniert. Ich dachte, dass daran erst geforscht wird.
Außerdem freut man sich ja, wenn die eigene Meinung bestätigt wird und das hat der im Dezember letzten Jahres verstorbene Herrmann Scheer in dem Film getan:
Die Widerstände der Energiekonzerne gegen die Erneuerbaren Energien hat nichts damit zu tun, dass die gerne mit Kohle oder Atommüll die Welt verpesten. Es geht allein darum die zentrale Monopolstruktur aufrecht zu erhalten. Wenn die Energieerzeugung durch Solarzellen auf dem Dach, Windräder und kleine Biogas-Kraft-Wärme-Kopplung dezentralisiert wird, wird sie in gewisser Weise auch demokratisiert und dem Zugriff der Konzerne entzogen.
Deshalb investieren die auch gerne in große Offshore-Anlagen oder das Desertec-Projekt. Dabei macht es wenig Sinn, Energie, die im wesentlichen dezentral verbraucht wird, zentral zu produzieren und zu transportieren. Das geht dann dezentral viel besser.
Interessant fand ich außerdem die dänische Halbinsel, deren Namen ich aber vergessen habe, die schon seit Jahren energieautark läuft und zwar problemlos.

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