Dienstag, 15. Februar 2011

Food Inc

Vorgestern lief ein Dokumentarfilm über die Ernährungsindustrie in den USA (und - vielleicht etwas abgemildert - trifft das wohl auch bei uns zu). Das war ziemlich erschreckend.

Wo ist nun die gute Nachricht?
Nun - einmal wächst der Markt von Bioprodukten auch in den USA ganz gewaltig und eine Schlussfolgerung, die auch am Ende des Films (oben ist ja nur der erste Teil) gezogen wird, ist, dass die Verbraucher die Konzerne dort packen können, wo es weh tut, nämlich am Geldbeutel. Es wurde eine Parallele zu der einst sehr mächtigen Tabakindustrie gezogen, deren Stern wohl am Sinken ist.
Aber - das ist das Schlechte an der guten Nachricht. Filme wie Food Inc. laufen in Spartenkanälen (da war es 3sat) und es wird viel Geld investiert und Anwälte losgeschickt, um jegliche Verbraucherinformation zu verhindern. So darf eine Mutter, deren Kind an einer Mutation von ecoli Bakterien gestorben ist (weil man dem Grasfresser Rind Mais zu fressen gibt, was seine Darmbakterien verändert) nicht sagen, dass sie kein Rindfleisch mehr isst.

1 Kommentar:

Ray Gratzner hat gesagt…

Lieber Alexander,

Du hast recht, die gute Nachricht ist, der Bio Markt wächst und wenn wir alle mehr und mehr regionale Produkte und Bio kaufen, dann wird sich was ändern. Ich kaufe mittlerweile erheblich mehr Bio als früher...

Liebe Grüße Rainer

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