Dienstag, 7. Dezember 2010

Speicherkraftwerk unter der Erde

Auf dem schon erwähnten Vortrag über 100 % erneurbare Energien wurde auch über das "Speicherproblem" gesprochen. Die Möglichkeit Strom in Form von Lageenergie, etwa in Stauseen, zu speichern dürften ziemlich ausgereizt sein. Woran ich noch nicht gedacht habe, offensichtlich aber einige Wissenschaftler, ist, das Alles eine Etage tiefer zu verlegen.
Das bedeutet, der See ist an der Erdoberfläche und das Wasser rauscht, wenn ein hocher Energiebedarf besteht, ab in die Tiefe in stillgelegte Bergwerke, die es wohl in großer Zahl in Deutschland gibt. In Zeiten, in denen eine Stromüberschuss besteht (nachts zB bei viel Wind), wird dann das Wasser aus der Erde wieder nach oben gepumpt. Ich habe keine Ahnung, ob das eine ausgereifte Technik ist und nicht die schwankende Wassermenge unter der Erde geologische Probleme verursachen kann. Aber es lohnt sich sicher in dieser Richtung weiterzudenken. Sicher sinnvoller als die Idee, das im Kohlekraftwerk anfallende Co2 auszuscheiden und im Erdboden zu verpressen.

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