Donnerstag, 2. Dezember 2010

Lieber aus dem Fluss schöpfen als aus dem See

Gestern Abend war ich auf einem Vortrag über die Versorgung Deutschlands mit erneuerbaren Energien zu 100 %. Gehalten wurde der Vortrag von Dipl. Ing. Peter Kossack. Er gebrauchte ein schönes Bild über unsere Energieversorgung, das ich euch nicht vorenthalten möchte.
Stellen wir uns die Energie als Wasser vor. Wir leben an einem Fluss der ständig frisches Wasser in riesigen Mengen an uns vorbei führt. Seit Jahrhunderten schon läuft ein bisschen Wasser aus diesem Fluss in einen kleinen See. Wir schöpfen nun unser Wasser aus dem See anstatt immer frisches aus dem Fluss zu holen.
Man ahnt es schon. Der See sind die konventionellen Energieträger (Kohle, Gas, Erdöl, Kernenergie) - der Fluss sind die erneuerbaren Energien, die unendlich an uns vorüberfließen. Wir müssen nur den "Eimer" raushalten.
Hier gleich auch noch einmal weiterführende Links zur Energiewende, einmal den Energiewenderechner und die Webseite "Unendlich viel Energie" mit vielen Informationen, die bei der Presse-/Lobbyarbeit der Stromkonzerne gerne in den Medien verdrängt werden.

Der Vortrag enthielt auch praktische Tipps für jeden von uns, wobei wir da schon überall ein "Häkchen" für erledigt dran machen können:

1. Auf zertifizierten Ökostrom umsteigen
Was die Energieriesen so nervös macht und ihre Lobbyarbeit (leider erfolgreich) so verstärken lässt ist, dass die Ökostromanbieter mittlerweile kaum noch teurer sind für die Verbraucher als der Strom.

2. Eigene Photovoltaik-Anlage aufs Dach

3. Geld in erneuerbare Energien investieren

Darüber habe ich sogar einen Artikel geschrieben - nicht direkt über die Ökologische Geldanlage, vielmehr über die Form der Geldanlage, die häufig durch Genussrechte oder Genussscheine erfolgt.

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