Samstag, 19. Juni 2010

Promis für höheren Spitzensteuersatz

NTV meldet, dass einige Promis sich an die Koalition als "Selbstbetroffene" wenden und einen höheren Spitzensteuersatz anregen. Es spricht gegen die Volks"vertreter", wenn sie diese immer lauter werdenden Rufe auch aus Kreisen der Wirtschaft nicht wahrnehmen. Manchem, soweit er nicht gerade eine Millionen für die Möwenpick-Partei gespendet hat, ist es vielleicht peinlich, dass seine Mehrwertsteuersubvention (Gegenwert: ca. 1 Milliarde jährlich) dem Beitrag, der Kürzung bei den Arbeitsförderungsmaßnahmen etc. entspricht.
Wer das gebetsmühlenartige Wiederholen, das Sparpaket sei sozial ausgewogen, glaubt, glaubt wahrscheinlich auch, dass Deutschlands Freiheit am Hindukusch verteidigt wird.

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