Sonntag, 30. August 2009

Strom als Kälte "speichern"

Es ist schon eine Weile her, da habe ich über eine interessante Möglichkeit Strom zu "speichern" gelesen. Insbesondere nachts haben wir gerade in den küstennahen Bereichen durch die dort installierten Windkraftanlagen einen Überschuss an Strom. Gleichzeitig gibt es auch dort viele Kühlhäuser, in denen die per Schiff angelieferten Güter tiefgefroren sind. Normalerweise - das kennen wir von der Gefriertruhe zuhause - reichen da - 18 Grad Celsius aus. Der pfiffige Gedanke nun ist, dass die Gefrierhäuser nachts, wenn im Übermaß Strom vorhanden ist, eben auf - 19 oder gar -20 Grad runtergekühlt werden. Tagsüber, wenn alle Strom brauchen, muss dann die Kühlung gar nicht mehr oder jedenfalls viel seltener eingeschaltet werden als bei einer Kühlung, die immer an der Grenze zu den - 18 Grad liegt. Das ist wirklich ein intelligenter Einsatz von Strom, auch wenn es natürlich kein richtiges Speichern des Stroms ist.
Dieses System weitergedacht könnte auch auf die zukünftige Elektroautoflotte angewandt werden, soweit die Stromnetz ausreichend intelligent sind. Dann wird das Auto eben vor allem Nachts in den Stromüberflusszeiten geladen. Es könnte sogar so weit gehen, dass der Elektroautobesitzer einen Teil seiner Batterie als Zwischenspeicher des Netzes freigibt. Das soll heißen, dass er nicht nur den Strom entnimmt, wenn ausreichend viel davon da ist, sondern auch noch - soweit das Auto in der Garage steht - bereit ist Strom auch in das Netz wieder einzuspeisen, wenn gerade Strommangel herrscht. So wären dann hundertausende von Elektroautos nicht nur ein Stromverbraucher sondern über ihre Speicherfähigkeit auch wie ein kleines Kraftwerkfür Spitzenlastzeiten.

Es gibt viele Möglichkeiten der intelligenten Stromverteilung und Auslastung der Stromnetze.

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Donnerstag, 27. August 2009

Solar-Ladegerät für Handy erhalten

Von dem Kurbel-Handy-USB-Lade-Dings habe ich ja schon geschrieben. Es hat allerdings den Nachteil, dass die Umwelt mit dem Kurbelgeräusch nicht so ganz zufrieden ist und wenn man damit ein Handy oder sonst etwas über die USB Schnittstelle aufladen will, muss man gaaanz lange kurbeln.
Also habe ich mir per ebay ein USB Solar Lader geholt. Kam direkt aus China (natürlich), kostete etwa 6 Euro, weshalb ich auch keine Bedenken hatte wg. China und weiter Reise. Bezahlt habe ich per paypal, hatte also Käuferschutz. Heute kam es nun. Ist etwa so groß wie ein kleiner Taschenrechner und kann aufgeklappt werden. An der Seite ist der USB Anschluss und ein rotes LED, das zeigt, wenn Strom produziert wird. Also gleich das Handy eingstöpselt und das Teil in die Sonne gelegt. Tatsächlich. DAs Ladesymbol (so eine Batterie, die immer voller wird) erscheint und bewegt sich. Für die Sommerzeit nicht schlecht und es macht vor allem keinen Krach und ist kleiner als das Ladegerät - man könnte es also im Urlaub einfach mitnehmen.

Sonntag, 23. August 2009

Magnete kühlen stromsparend

Heute stand eine interessante Meldung in dem Sonntagsteil der RHEINPFALZ. Wissenschaftler arbeiten daran stromsparend mit Magneten zu kühlen. Der Grundgedanke dabei ist, dass die Eisenmoleküle sich bei Anlegen eines Magnetfelds ausrichten. Das bedeutet Bewegung und die bedeutet Wärme. Wird nun diese Wärme abgeführt. Wird nun das Magnetfeld wieder geändert. Dann wird das nun schon etwas abgekühlte Stück eines besonderen Metalls wieder neu dem Magnetfeld ausgesetzt, die Wärme entzogen usw.
Hört sich "cool" an und ist deshalb wohl energiesparender, weil es so gut wie keine beweglichen Teile gibt. Aber der Magnetkühler ist noch Jahre von der Serienreife entfernt. Trotzdem mag ich solche neuen Wege, die manche gehen.

Ein Zeichen von oben?

Freitag Morgen auf dem Weg zur Abeit - mein kleiner 49ccm Zweitaktstinker, wird beim Bergabfahren einfalch langsamer und langsamer und bleibt stehen. Er springt wieder an - sogar sehr schnell - ich fahr an und nach 10 m wieder das Gleiche ein bisschen Stottern und aus ist der Motor. Ich habe ihn hochgebockt auf den Ständer und gedacht, dass irgendwie Dreck im Bezin ist. Also ihn mal richtig hochdrehen lassen, was, solange das Rad in der Luft dreht, prima geht. Wieder draufgesetzt losgefahren und sobal Last drauf ist, wieder keine Leistung und der Motor geht aus.
Also nun werde ich mich mal doch nach einem Elektroroller umsehen. Für die 5,5 km zur Arbeit (wenn ich zu faul zum Fahrradfahren bin) wird die Batteriereichweite schon gehen.

Donnerstag, 20. August 2009

Mit Knoblauch gegen Methangas

Die schädlichen Gase aus den Viehmägen sind insgesamt schlimmer als der gesamte Verkehr (so zumindest nach dem Film "Meat the truth"). Mir ist gerade ein altes Geo-Heft aus April 2009 in die Hände gefallen. Danach kann die Methanproduktion in Rindermägen deutlich reduziert werden, wenn die Tiere Knoblauch bzw. einen Wirkstoff aus dem Knoblauch ins Futter gemischt bekommen.

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Mittwoch, 19. August 2009

1000 Suchvorgänge ergeben zwei Bäume

Ich bin nicht fähig das umzurechnen.
Ecocho
ist auch eine Suchmaschine.

Anders als forestle, wo für jede Suche 0,1 qm Regenwald "gerettet" wird, pflanzen die für 1000 Suchvorgänge zwei Bäume.
Mir kommt das eher wenig vor. Aber besser als Suchen und gar nichts bewirken ist es allemal.

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Montag, 17. August 2009

Kommt der Elektrotrabbi?

Auf der IAA soll ein Elektrotrabbi vorgestellt werden, der eventuell 2011 dann in Produktion gehen soll. Mir gefällt der Trend hin zu kleineren Autos, die für die meisten Transportaufgaben vollkommen ausreichen. Der Sinn 1,4 Tonnen Blech für den Einkauf zu bewegen erschließt sich mir nicht so ganz. Bei mir war das schon lange so, bevor es "in" wurde auf kleinere Autos zu setzen. Aber ich sehe immer noch viel zu viele - ja was sind das überhaupt - Wagen im Geländewagen-Outfit, die aber so sauber sind, dass sie nie ein Gelände gesehen haben. Eigentlich ist das ein bisschen wie die Kinder, die sich Bierdeckel zwischen die Speichen des Fahrrades stecken, damit es schön brummt. Ist eben Spielzeug.

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Samstag, 15. August 2009

Elektroroller

Im Moment trage ich mich mit dem Gedanken, mir einen Elektroroller als Ersatz für meinen alten Zweitakterstinker zuzulegen. Ich muss aber zugeben, dass ich damit schon einmal sehr schlechte Erfahrungen gemacht habe. Ich hatte nach nicht einmal 50 km den ZOKES Elektroroller wieder zurückgeben müssen. Wenn er funktionierte, war das leise Brausen zwar eine tolle Sache, aber bei zwei Pannen, bei denen das Gerät komplett und nicht wiederherstellbar den Geist aufgab (neben etlichen Fällen, in denen einfach die Sicherung rausgefolgen war) fuhr immer die Angst mit. Dann macht das keinen Spaß mehr. Der Markt ist sehr unübersichtlich. Es gibt viele Modelle, die für 45 km/h Roller so bei 900 Euro anfangen bis über 3.000 Euro. Am meisten nervt es mich, dass die Roller eben nicht so verbreitet sind, dass ich hier in den Fachhandel gehe, probefahre und dann kaufe und vor Ort Ansprechpartner für Reparaturen waren. Die Rückgabe des Zokes-Schrott war nämlich eine größere Aktion (da pappt man nicht einfach eine Briefmarke drauf und bringt das Ding zur Post).
Ob die Umweltbilanz wirklich so toll ist - da bin ich mir auch noch nicht sicher.

Freitag, 14. August 2009

Kurbeln, Radiohören und Handy laden

Ich habe mir bei ebay so ein Teil bestellt (war gar nicht mal so teuer - knapp 10 Euro) bei dem man durch Kurbeln einen Akku laden und Radio hören kann. Das war allerdings nur ein Nebeneffekt. Es hat auch noch einen USB Stecker und da kann ich mein Handy und meinen kleinen PDA anschließen und per Kurbel laden. Ganz voll machen, wäre eine Heidenarbeit, aber als Sicherheit ist das nicht schlecht. Und beim nächsten Urlaub muss ich nicht die Steckerladegeräte mitnehmen. Da nehme ich einfach nur mein Kurbelradio-USB Ladegrät mit. Es gibt schon tolle Sachen.

Donnerstag, 13. August 2009

Ende der Rezession in Frankreich und Deutschland

BBC-News vermeldet heute auf der Online Titelseite, dass Frankreich und Deutschland das Rezessionstal hinter sich gelassen haben sollen.

Samstag, 1. August 2009

Internet suchen und dabei gute Zwecke unterstützen

Früher hieß es Homepage for Friends und man konnte für sich selbst Geld "verdienen". Nun wurde das ganze menschenfreundlicher ausgestaltet. Man kann nun - nach einer Anmeldung und Gestaltung der eigenen persönlichen Suchseite - eine Vielzahl "guter Zwecke" unterstützen. Deshalb heißt es nun auch "supporting-friends".