Donnerstag, 30. Juli 2009

Wechsel auf Ökostrom

Die Webseite Wechselwelle.eu möchte gerne bis zur Bundestagswahl im September 2009 100.000 neue Ökostromkunden gewinnen. Wir können da leider nicht mehr mitmachen, weil wir es seit Jahren schon sind. Der neuste Störfall in KKW Krümmel sollte allen deutlich machen, dass auch die Kernkraft keine Alternative darstellt (sollte das je jemand geglaubt haben).
Im Zusammenhang mit Wechselwelle habe ich dann einmal über verschiedene Vergleichsportale die Ökostrom Angebote vergleichen lassen. Danach war es bei einigen anderen billiger als bei unserem örtlichen Energieversorger. Zum Glück habe ich auf dessen Homepage noch einmal geschaut und gesehen, dass es dort zwei verschiedenen Ökostromtarife gibt. Einmal einen europaweiten (billigeren) und einen der spreziell regionale Anbieter von Ökostrom fördert. Die Vergleichsportale haben nur mit dem teureren Premium Ökostrom verglichen.

Ob das Zufall ist?
Die Portalbetreiber wollen ja dass gewechselt wird und bekommen auch von den Neuanbietern Provision. An den Angaben der Neuanbieter kann man nichts ändern, die sieht man ja unmittelbar beim Vertragsschluss. Die Daten des eigenen Stromversorgers hat man nicht immer so präsent. Die Daten waren wohl auch nicht gleich, nur wurde eben der teure Ökostromtarif des örtlichen Anbieters mit den Angeboten der Wettbewerber vergliechen.
Es wäre bei uns zwar immer noch Vattenfall "Ökostrom" (ausgerechnet Vattenfall) billiger gewesen. Der Unterschied bewegte sich aber auf weniger als 10 Euro. Dafür wechsele ich nicht und unterstütze einen der großen Monopolisten.



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Dienstag, 28. Juli 2009

Ein Schwein Biogasanlage

Die Entwicklungshilfe lief ja jahrelang darauf hinaus, dass große Anlagen errichtet werden, so dass das Geld dann über die Beteiligung deutscher Konzerne wieder zurückfloß. Über einen anderen Ansatz der Entwicklungshilfe und Ökologie verbindet, berichtete im April DER SPIEGEL.
Mit einfachen Mitteln werden in China "Ein-Schwein-Biogasanlagen" errichtet. Eine Familie die ein Schwein hält, "füttert" mit dem Dung (vom Schwein und dem eigenen auch) einen kleinen Biogasreaktor. Das produzierte Biogas wird zum Kochen und Heizen verwendet. Es kann sogar einen kleinen Stromgenerator betreiben. Die Reste nach Abschluss des Gärvorgangs sind guter und gefahrloser Dünger. Tolle Sache!

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Montag, 27. Juli 2009

Rote Johanna von Kaysenheim ist lieferbar

Nicht unbedingt eine besonders gute Nachricht für die Menschheit, aber für mich. Mein historisch phantatischer Roman "Die rote Johanna von Kaysenheim" ist bei Amazon nun lieferbar.

Sonntag, 26. Juli 2009

Grünes Investment

Geld regiert die Welt und ein Problem in der Vergangenheit war, dass wir uns vielleicht zu wenig darum gekümmert haben, was mit dem Geld, das wir zum Beispiel bei Banken anlegen überhaupt geschieht. Ich erinnere mich noch an einen Slogan aus meiner Jugend:
"Deutsche Waffen und deutsches Geld, morden mit in aller Welt!"
Das war zu friedensbewegten Zeiten. Viel geändert hat sich nicht. Immer noch ist Deutschland einer der größten Exporteure von Rüstungsgütern. Aber als Gegenbewegung wächst der Markt ökologischer und ethischer Geldanlagen. Was die ökologische Geldanlage angeht, bin ich auf das Portal

Greenvalue

gestoßen. Dort werden verschiedene Projekte, für die Geld gesucht wird, vorgestellt. Vieles läuft über sogenannte Genussrechte. Ich habe mich damit einmal ein bisschen näher auseinandergesetz und das Ergebnis meiner Überlegungen in einem Artikel bei suite101 zu Geldanlage in Genussrechten niedergelegt.


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Freitag, 24. Juli 2009

Widget, das an das Ausschalten des PCs erinnert

In den USA habe ich es, als wir einmal dort zu Gast waren, erlebt, dass der Computer 24 Stunden am Tag 7 Tage in der Woche angeschaltet war und am Netz hing, auch wenn er vielleicht nur 30 Minuten benutzt wurde. In Deutschland habe ich das noch nicht erlebt, aber wir machen ja vielen Quatsch nach der von "drüben" kommt. Die Zielgruppe dieses Widgets von HP dürfte daher vielleicht eher über dem großen Teich liegen. Aber es hilft vielleicht auch in Deutschland, weniger am eingeschalteten PC zu sitzen und Strom zu verbrauchen.


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Mittwoch, 22. Juli 2009

Klimaneutrale Stadt in Arabien

Einer muss damit anfangen und das fällt vielleicht denen leichter, die über viel Geld verfügen. In den vereinigten Arabischen Emiraten soll eine Stadt gebaut werden, die komplett klimaneutral ist, ihre Energie selbst erzeugt, keinen Müll produziert usw. Darüber berichteten die Financial Times Deutschland und andere. Wie bei dem Solarflugzeug sehe ich den großen Vorteil darin, dass in einem solchen Rahmen Technologien und Konzepte erprobt werden, die dann hoffentlich später auch auf bestehende Städte angewandt werden können. Ich wfände es jedenfalls sehr spannend einmal in einer solchen Stadt meinen Urlaub zu verbringen. Außerdem, wenn wir einmal weiter denken, sind solche autarken Systeme, das was man einmal für Raumstationen brauchen wird.

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Montag, 20. Juli 2009

Solarauto von Fiat

Natürlich ist das - wie oft - erst einmal nur eine Studie und das Filmchen ein Werbefilm:



Trotzdem finde ich das Ding gut. Schade nur, dass es ein Zweisitzer zu sein scheint und damit für Familien weniger in Frage kommt. Fraglich natürlich auch, wieviel das Ding kosten wird. Aber haben "täte ich es schon gerne".


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Samstag, 18. Juli 2009

Solarflugzeug von Bertrand Picard

Die Anwendungsmöglichkeiten sind im Moment sicher noch nicht so gro´ß und fliegen soll es auch erst im nächsten Jahr. Aber - wie bei allen neuen Technologien, werden die Entwicklungssprünge oft bei Projekten gemacht, deren Nutzen sich nicht so sehr auf den ersten Blick erschließt. Wenn es aber möglich ist, ein Flugzeug zu bauen, das alleine durch Solarenergie in der Luft bleibt, dann werden sich noch viele andere Möglichkeiten der Anwendung finden. Hier also ein Interview von Bertrand Picard anlässlich der Enthüllung und Vorstellung seines Solarflugzeugs.


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Donnerstag, 16. Juli 2009

GMX Postfächer sind nun grün

Ich weiß nicht, wie lange das schon der Fall ist. Jedenfalls ist es mir erst neulich aufgefallen, dass der Freemail Anbieter GMX nun auf seiner Webseite erklärt, dass der Strom für die Server zertifiziert CO2 neutral ist. Ich bin dort ohnehin schon seit Jahren. Wer sich überlegt ein neues oder weiteres email Postfach zu errichten, sollte die Umweltverträglichkeit des Anbieters in die Erwägungen durchaus mit einbeziehen.

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Dienstag, 14. Juli 2009

Lieber jeden Tag glücklich...

Komik steckt manchmal voller Weisheit. Nicht umsonst mag ich die Figur des Narren, der ja auch in meiner "Roten Johanna von Kaysenheim" eine gewichtige Rolle spielt.

Es ist schon lange her, dass ich das Buch "Per Anhalter durch die Galaxis" gelesen habe. Vor einigen Wochen kam dann noch einmal eine Verfilmung im Fernsehen, die vielleicht nicht so ganz den Charme der Serie hatte, aber doch unterhaltsam war. Und da fiel ein Satz der mir gut gefallen hat:

"Ich bin lieber jeden Tag glücklich, als dass ich jeden Tag Recht habe."

Sollte man ab und zu dran denken, wenn man sich ungerecht behandelt fühlt und über subjektiv empfundene die Dummheit der anderen lamentiert.


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Sonntag, 12. Juli 2009

Freiburger Tag für ökologische Geldanlagen

Jetzt schon vormerken:

10.10.2009 in ? - ist ja klar - Freiburg.

Mit unserem Geld, wenn wir denn welches übrig haben, können wir Gutes unterstützen oder alleine auf die Rendite schauen. Wobei das mittlerweile kein Widerspruch ist. Gerade die Wirtschaftskrise zeigt vielleicht, dass nachhaltige Investments auf Dauer erfolgreicher sind. Jedenfalls fühlt man sich wohler, wenn das Geld sinnvoll für einen Wechsel arbeitet. Wenn viele zusammen ein wenig mehr darauf achten, was mit ihrem Geld geschieht, kann das einen großen Unterschied machen.

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Freitag, 10. Juli 2009

Im Internet suchen und Regenwald "retten"

Wer über Forrestle (hört sich an, wie ein Schwabe der englisch spricht) sucht, sorgt mit jeder Suche für einen besseren Schutz des Regenwaldes. Und das Beste ist dabei noch, dass es nichts kostet:

Forestle - Im Internet suchen & Regenwald retten


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Donnerstag, 9. Juli 2009

Ehrliche Menschen und Helfer

Heute berichtet die Tageszeitung DIE RHEINPFALZ über eine kleine Begebenheit, die auch eine gute Nachricht darstellt. Morgens stellte ein Beschäftigter eines Autohauses fest, dass an einem teuren Auto zwei Scheiben hinten mit Folie verklebt waren. Er dachte an einen Einbruch, rührte nichts an und verständigte die Polizei. Die stellt fest, dass die Scheiben versehentlich unten geblieben waren und ein anoymer Helfer bei dem starken Regen die Schreiben verklebt hatte.

Mittwoch, 8. Juli 2009

Alternativen zu Avantgo

Avantgo war eine ganz pfiffige Anwendung für Palm PDAs, mit der man Zeitungen und Magazine, etwa SPIEGEL oder FAZ auf dem Palm lesen konnte. Soweit der PC mit dem Internet verbunden war, wurden die Inhalte synchronisiert und konnten später in Ruhe gelesen werden. Das ganze war sogar kostenlos. Ende Juni nun hat Avantgo das Projekt eingestellt.
Auf der Suche nach Alternativen bin ich nun fündig geworden. Mobipocket kennt man eigentlich nur als Format zum Lesen von Ebooks. Mittlerweile kann die Software aber viel mehr, zum Beipiel Newskanäle abrufen und auf mobilene Endgeräten zB Palm PDAs anzeigen. So ist die bequeme und kostenlose Lektüre doch noch gerettet.

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Dienstag, 7. Juli 2009

Endlich: Finanzminister Deubel tritt zurück

Das war überfällig. DER SPIEGEL berichtet, dass der rheinland-pfälzische Finanzminister Deubel zurückgetreten ist. Es war kaum zu glauben, dass er sich so lange noch halten konnte, bei einem Finanzierungssystem für den Nürburgring, das bei jedem Kassenwart eines Gesangvereins die Alarmglocken hätte klingeln lassen.

Bildzeitung gibt Umwelttipps

Soweit ist es in diesem unserem Lande also schon gekommen, dass die BILD in ihrem Onlineangebot Umwelttipps gibt. Für Informierte Verbraucher sind das zwar alles "alte Hüte" aber das ist ja auch nicht die Zielgruppe der Bildzeitung und die Reichweite dieser einfachen Tipps ist wohl enorm.

Montag, 6. Juli 2009

Donnerstag ist Veggie Tag

Zumindest in der belgischen Stadt Gent soll das in Zukunft so sein. Der Standard berichtete, dass die Stadt ihre Bürgerinnen und Bürger aufgefordert hat, sich an einem Tag in der Woche vegetarisch zu ernähren. Donnerstag soll Veggie Tag werden. Ich kenne das noch von meiner Großtante. Donnerstag soll es - in Erinnerung an Grün-Donnerstag - etwas Grünes, also Vegetarisches geben, Freitags Fisch, Samstags Eintopf oder Pellkartoffeln, Sonntags Fleisch, Montags Reste vom Sonntag...
Ich habe schon gelesen, dass der westliche Fleischkonsum, wenn er sich weiter so in der Welt verbreitet, schlimmere Folgen auf das Weltklima haben wird als die Verbrennung fossiler Brennstoffe.
Ich bin zwar kein Vegetarier, aber die "einmal in der Woche ohne Fleisch" Vorgaben der Stadt Gent halten wir in der Familie locker ein. Eine Einschränkung ist damit wirklich nicht verbunden.

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Samstag, 4. Juli 2009

Die böse Windkraft ist doch nicht schuld

am hohen Strompreis.
Gerne werden die Solar- und Windkraftförderung als Grund für den hohen Strompreis angeführt. Dabei lässt sich nachweisen, dass die Beträge im Bereich weniger Euro im Jahr liegen. Da wird die Sanierung des Atommüll-Lagers Assel mit Steuermillionen sicher teurer als die ganze Förderung der regenerativen Energien insgesamt.

Nun hat EON lt Tagesspiegel, sicher kein Konzern, dem eine besondere Affinität zu regnerativen Energien vorgeworfen werden kann (zumindest so lange sie nicht selbst Reibach damit machen können) in einer Studie festgestellt, dass die Windkraft den Strompreis sogar senkt. Diese Senkung wird natürlich - anders als die Einspeisevergütung für erneuerbare Energien - nicht an die Verbraucher weitergegeben.

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Donnerstag, 2. Juli 2009

Mittwoch, 1. Juli 2009

IDEE: Kreativwettbewerb für Erneuerbare Energien

Die Agentur für erneuerbare Energien schreibt einen Kreativwettbewerb für Kampagnen, die die Menschen für erneuerbare Energien begeistern sollen, aus. Einsendeschluss ist der 31. Juli 2009. Zu gewinnen gibt es 3 * 1.000 Euro und Probefahrten mit dem Elktroauto Tesla.
Nähere Infos gibt es hier.